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Kreisjugendverband

Dresden nazifrei!
Unsere nächsten Termine & Veranstaltungen
18. Oktober 2018 Termin

Stammtisch Ortsverband Ludwigsburg-Kornwestheim

19 Uhr, Ort: Ratskeller, Wilhelmstraße 13, 71638 Ludwigsburg mehr

 
4. Oktober 2018 Termin

Kreisvorstandssitzung

19 Uhr, Ort: Kronenstuben, Kronenstrasse 2, 71634 Ludwigsburg

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27. September 2018 Termin

Stammtisch Ortsverband Vaihingen

19 Uhr, Ort: Gaststätte Engel, 71665 Vaihingen an der Enz mehr

 
26. September 2018 Termin

Stammtisch Ortsverband Marbach-Bottwartal

19 Uhr, Ort: TSG-Heim, Höpfigheimer Str. 56, 71711 Steinheim an der Murr mehr

 
25. September 2018 Termin

Stammtisch Ortsverband Bietigheim-Bissingen

19 Uhr, Ort: Gasthof Bären, Holzgartenstraße 1, 74321 Bietigheim-Bissingen mehr

 
DIE LINKE auf den Spuren von Anna Haag

Einen Ausflug der besonderen Art unternahmen einige Mitglieder und Sympathisanten der Partei DIE LINKE am Samstag, den 8. September 2018. Günter Randecker berichtete im Rahmen des Literatursommers im Clara-Zetkin-Waldheim Stuttgart über den Wandel der Schriftstellerin Anna Haag von der unpolitischen Hausfrau zur Frauenrechtlerin, Pazifistin und Politikerin. Geprägt durch die schweren Jahre des Nationalsozialismus wurde Anna Haag zur Vorkämpferin für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Humanität. Mit ihren geheimen Tagebuchaufzeichnungen zwischen 1940 und 1945 leistete sie stillen Widerstand gegen das Naziregime und vermittelte eindrucksvoll Alltagserlebnisse und Stimmungsbilder der Barbarei des Dritten Reiches. Die Ideologie der deutschen Familie war zum Einfallstor für den Nationalismus geworden. In der Nachkriegszeit wurde in der Frauenpublizistik die Rolle als Frau und Mutter kritisch reflektiert und die Frage des NS-Staat als Männerstaat diskutiert. Anna Haag sah die Frauen beim Aufbau des Landes in der entscheidenden Rolle und hob fast beschwörend das besondere Interesse der Frauen hervor: „Interessieren wir uns wirklich nicht dafür, ob wir unsere Kinder in eine Welt gesicherten Friedens hineingebären? Oh doch! Wir interessieren uns! “ Als eine von wenigen Frauen wurde sie in den Landtag gewählt und brachte 1948 den Kriegsdienstverweigerungsparagrafen ein, der trotz anfänglicher Widerstände später etwas abgewandelt in das Grundgesetz aufgenommen wurde. Neben zahlreichen sozialen Initiativen sicher die weitreichendste politische Leistung dieser streitbaren Politikerin. „Leben oder gelebt werden“ lautet der Titel des Buchs, in dem die Kriegserlebnisse anschaulich geschildert werden. Darüber wurde auch beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen noch rege diskutiert. Eine bewegte Lebensgeschichte die zum Nachdenken anregt.

Meldungen aus den Gemeinden, dem Kreis & der Region
19. Juli 2018 Pressemitteilung

DIE LINKE im Landtag

Am 19. Juli besuchten interessierte Mitglieder und Sympathisanten der Partei DIE LINKE den Stuttgarter Landtag. Nach einer kurzen Einführung in die Arbeitsabläufe des Landtags ging es auf die Besuchertribüne des Plenarsaals.... mehr

 
15. Juli 2018 Pressemitteilung

Bericht vom Sommerfrühstück der Partei DIE LINKE

Am Sonntag, den 15.Juli 2018 trafen sich Mitglieder der Partei DIE LINKE. im Rahmen eines Sommerfrühstücks der Kreispartei. Treffpunkt war das Brückenhaus Ludwigsburg-Hoheneck. Wie es bei einem Sommerfrühstück sein soll konnten... mehr

 
11. Juni 2018 Pressemitteilung

140.000 Pflegekräfte fehlen

DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf nachhaltig etwas gegen den Pflegenotstand in den Krankenhäusern und Pflegeheimen zu unternehmen. Um die derzeitige Situation darzustellen ging die LINKE. Kreisverband Ludwigsburg in... mehr

 

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Veranstaltung zum Antikriegstag 2018
Vor dem Ludwigsburger Torhaus in der Schorndorfer Straße 58

Unter dem Motto: „Waffen schaffen keinen Frieden“ beteiligten sich Mitglieder und Sympathisanten des Kreisverbandes der Partei DIE LINKE. Ludwigsburg am traditionellen Antikriegstag am 1. September einem Besuch der Ausstellung "Die Ermittler“ in Ludwigsburg im Torhaus in der Schorndorfer Straße.

Diese Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Deutschen Friedensgesellschaft Vereinte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) durchgeführt. Die Besuchergruppe wurde vom Kreisvorsitzenden Peter Schimke begrüßt. In seiner Begrüßungsrede spannte Schimke einen Bogen vom Nationalsozialismus bis zu den Ereignissen in Chemnitz. Er schloss seine Rede mit den Worten „Alte und neue Nazis dürfen unsere Demokratie nicht bedrohen und die Welt erneut wieder ins Chaos stürzen. Deshalb ist die Forderung -Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!- ganz aktuell.“ Danach sprach Walter Kubach -Mitglied der Kreistagsfraktion- über die Kriegsursachen und die daraus entstehenden Fluchtbewegungen. „Wenn man Flucht verhindern möchte, muss man Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Flüchtlinge“ war seine Kernaussage.

Anschließend führte uns Gerhard Zach, Mitglied des Fördervereins Zentrale Stelle die Gruppe durch die Ausstellung und gab einen Einblick in die Arbeitsweise und Tätigkeiten der „Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Verfolgung Nationalsozialistischer Verbrechen“ (Kurzform „Zentrale Stelle“). Die Zentrale Stelle ermittelt bis heute gegen Täter die im Nationalsozialismus Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.